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Michelin Reifen

Michelin, ein französischer Reifenhersteller mit der vollständigen Firmenbezeichnung Manufacture Française des Pneumatiques Michelin mit Firmensitz im mittelfranzösischen Clermont-Ferrand, gehört zu den größten Reifenherstellern der Welt.

Gründung und Geschichte

Gegründet wurde Michelin im Jahr 1889. Grundlage für die Gründung bildete die Übernahme von einem kautschukverarbeiteten Betrieb in der Nähe des Place des Carmes in Clement Ferrand durch die Brüder Edouard und André Michelin. So entstand die Michelin & Compagnie. Anfänglich wurden in der Produktionsstätte mit 52 Mitarbeitern Industrieabdichtungen, Gummibälle für Kinder und Bremsklötze für Kutschen gebaut. Der Unternehmenssitz befindet sich noch immer am gleichen Ort. Kurz darauf begann das Unternehmen mit der Produktion von Fahrradreifen bzw. dem auswechselbaren Luftreifen. Das Unternehmen war auch sehr schnell Sponsor des Radrennens Paris-Brest-Paris. Das war auch der erste offizielle Auftritt der Michelin-Reifen. Nachdem unmittelbar danach auch die Produktion der Autoreifen begonnen hatte, war der Erfolg von Michelin fast nicht mehr aufzuhalten. Das erste Auto, auf dem ein Michelin-Luftreifen montiert wurde, nahm dann auch gleich an einem Autorennen teil, dem Autorennen von Bordeaux nach Paris. Michelin erlebte dabei seine größte Expansion und sein größtes Wachstum in den 1920er Jahren und expandierte ab den 1980er Jahren durch den Kauf einer Reihe von kleineren Reifenmarken.

Mitarbeiter und Niederlassungen

Das Unternehmen beschäftigt weltweit 120.000 Mitarbeiter und unterhält Vertriebsorganisationen in über 170 Ländern. Produktionsstätten gibt es in 17 Ländern auf fünf Kontinenten und in 68 Werken. Das Unternehmen verfügt dabei über Versuchs- und Entwicklungszentren in Europa, in Japan und den USA. Seit 1906 besitzt Michelin auch eine Vertriebsgesellschaft in Deutschland, immer noch für den Hersteller einem der größten Absatzmärkte in Europa. Seit 1931 produziert der Reifenhersteller am Standort Karlsruhe, wo sich auch der deutsche Sitz des Unternehmens befindet. Darüber hinaus befindet sich hier auch die Vertriebszentrale für Deutschland, für die Schweiz und für Österreich. In Karlsruhe befindet sich auch das Michelin Museum. Neben Karlsruhe hat Michelin auch in Homburg, Bamberg und Trier eine Niederlassung. Das Logistikzentrum für Deutschland befindet sich in Landau in der Pfalz. Darüber hinaus unterhält Michelin den Runderneuerungsbetrieb Laurent Reifen. In der Schweiz und in Österreich gibt es nur Vertriebslager, keine Produktionsstätten.

Forschung und Entwicklung

Neben PKW-Reifen produziert und vertreibt Michelin auch Motoroller- und Motorradreifen sowie Reifen für Transport und Leicht-LKWs und LKWs sowie für Busse, aber auch Reifen für Landmaschinen und Erdbewegungsmaschinen, Stadtbahnen und Sonderfahrzeuge. Und auch Raumfähren und Flugzeuge hat Michelin schon mit Reifen ausgestattet. Darüber hinaus gibt es auch Renn- bzw. Sportreifen, die von Michelin hergestellt werden. In Ladoux unterhält der Reifenhersteller ein großes Testgelände. Hier werden die eigenen Produkte in Extremsituationen getestet. Was einst mit den von Edouard Michelin entwickelten auswechselbaren Fahrradluftreifen begonnen hatte, ist zu einer wahren Produktgeschichte geworden. Michelin selbst meldete schon 1891 ein Patent für einen demontierbaren Luftreifen an. Und 1913 erfand Michelin das demontierbare Stahlrad. 1923 folgte die Entwicklung des ersten Niederdruckreifens mit 2,5 Bar. Ein Patent für einen Reifen mit einem einvulanisiertem Schlauch folgte schließlich durch Michelin im Jahr 1930. Im gleichen Jahr kam der Reifen mit dem Zickzack-Profil auf den Markt. Weitere Innovationen folgten in den nächsten Jahrzehnten auch nach dem Tod von Edouard Michelin.

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